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Nachhaltiges Fahrzeug "aCar" mit TUM IdeAward ausgezeichnet

13.02.2017

Dritter Platz für ein interdisziplinäres Forschungsteam unter Beteiligung des Lehrstuhls für Fahrzeugtechnik und des Lehrstuhls für Umformtechnik und Gießereiwesen der Fakultät für Maschinenwesen: Mit einem Auto für Menschen in abgelegenen Regionen Afrikas überzeugte das Projekt "aCar mobility" die Jury des diesjährigen TUM IdeAwards. Der Preis zeichnet Ideen mit Marktpotenzial aus.


Verleihung des TUM IdeAwards an Dipl.-Ing. Martin Soltes und Dipl.-Ing. Sascha Koberstaedt, von "aCar" (Bild: Astrid Eckert / TUM)

Modell des "aCars" (Bild: TUM)

Die Produktionskosten sind gering, der Elektromotor nutzt Solarenergie – so soll das "aCar" der ländlichen Bevölkerung Afrikas ein attraktives Mobilitätskonzept anbieten und ihnen dadurch besseren Zugang zu Gesundheitsversorgung, Bildungseinrichtungen und Wirtschaft ermöglichen. Die Materialien für das modular ausbaubare Fahrzeug, das als Personenfahrzeug oder als Lastenfahrzeug genutzt werden kann, sollen in Afrika verfügbar sein. Mit diesem 2013 gestarteten Projekt erreichte das Team von "aCar mobility" den mit 10.000 Euro dotierten dritten Platz des TUM IdeAwards.

Bei dem von der Technischen Universität München, UnternehmerTUM, dem Zentrum für Innovation und Gründung sowie der Zeidler-Forschungs-Stiftung jährlich ausgerichteten Preis hatten 46 Teams ihre Konzepte eingereicht. Neben den insgesamt 37.500 Euro Preisgeld erhalten die drei Preisträger ein Coaching der TUM Gründungsberatung und der UnternehmerTUM, das ihre Idee bis zum Markteintritt hin begleitet.

Nach der Fertigstellung eines "aCar"-Prototyps im vergangenen Jahr produziert das Team bereits den zweiten Prototyp für die Internationale Automobilausstellung IAA im September 2017. In diesen sollen die Erfahrungen aus der Erprobung der bisherigen Komponenten einfließen. Danach ist eine Musterfertigungsanlage in Deutschland geplant, um Prozesse und Kosten zu optimieren.

Im Projekt "aCar mobility" arbeiten außer dem Lehrstuhl für Fahrzeugtechnik und dem Lehrstuhl für Umformtechnik und Gießereiwesen an der TUM auch die Lehrstühle Industrial Design sowie Strategie und Organisation mit Unternehmen und Partnern in Deutschland und Afrika zusammen. Das nachhaltige Fahrzeug war bereits im vergangenen Oktober mit dem Bayerischen Staatspreis für Elektromobilität ausgezeichnet worden.

Die Pressemeldung der TUM finden Sie hier:
https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/detail/article/33714/

Projekt "aCar mobility":
www.acar.tum.de

TUM IdeAward:
www.tum.de/wirtschaft/entrepreneurship/tum-ideaward/

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