anticache

Eine Datenbrille für Inklusion in der Lagerlogistik

23.02.2018

Alle wichtigen Informationen im Sichtfeld: Ein an der Technischen Universität München entwickeltes Kommunikationssystem für Datenbrillen soll Gehörlosen und Hörenden die Zusammenarbeit im Logistikbereich erleichtern.


Marc Pulz benutzt die Datenbrille bei der Kommisionierung (Bild: Holger Vogel / Foto Studio West)

Wie können logistische Arbeitsprozesse gestaltet werden, um eine vollständige Inklusion für hörbehinderte Menschen zu ermöglichen? Dieser Aufgabenstellung haben sich Forscher des Lehrstuhls Fördertechnik, Materialfluss, Logistik an der Fakultät für Maschinenwesen in dem dreijährigen Forschungsprojekt "Work-by-Inclusion" gewidmet. Dazu bauten sie die am Lehrstuhl entwickelte Technologie Pick-by-Vision weiter aus, mit der sich relevante Informationen über eine Datenbrille direkt im Blickfeld ihrer Träger zur Verfügung stellen lassen.

Durch die Weiterentwicklung zu einer Datenbrille mit symbolbasierenden Kommunikationsmöglichkeiten konnten die Forscher nun ein System für die Lagerlogistik verwirklichen, mit dem Hörbehinderte und Hörende arbeiten können. Das so entwickelte Gesamtsystem ist bereits seit Ende 2017 beim Bürofachhandelsunternehmen Schmaus GmbH im Einsatz – einem der Praxispartner im Rahmen des durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales geförderten Projektes.

Die Pressemeldung der TUM finden Sie hier:
www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/detail/article/34501

Fördertechnik, Materialfluss, Logistik an der Fakultät für Maschinenwesen:
www.fml.mw.tum.de/fml/index.php