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Multicopter-Projekt CopKa: Echtzeitbilder für den Feuerwehreinsatz

14.11.2018

Schneller Überblick aus der Vogelperspektive: Ein Multicopter mit Satellitenverbindung kann bei Rettungseinsätzen wichtige Zusatzinformationen liefern. Entwickelt haben das System Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Fakultät für Maschinenwesen der TUM gemeinsam mit Partnern.


Demonstration des Projekts CopKa (Bild: A. Heddergott / TUM)

Wenn deutsche Rettungskräfte einen Einsatz haben, nutzen sie eine Kommunikationsarchitektur, die nicht dem aktuellen technischen Standard entspricht. Zum Teil verwenden sie dabei noch analoge Funktechnik aus den 1970er-Jahren, digitale Kommunikation ist nicht flächendeckend verfügbar. Hier setzt das Forschungsprojekt CopKa am Lehrstuhl für Raumfahrttechnik der Technischen Universität München an, das eine satellitengestützte Plattform zur Unterstützung der Einsatzführung entwickelt hat.

Künftig sollen ferngesteuerte Multicopter an Unfallorten Aufnahmen aus der Luft machen, die einen Gesamtüberblick ermöglichen und zusätzliche Informationen liefern können. Eine Datenübertragung über Satelliten sichert die Kommunikation mit den Drohnen ab. Das in den vergangenen drei Jahren erfolgreich entwickelte System soll nun in einer zweiten Phase optimiert werden.

Das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderte Forschungsprojekt, das der Lehrstuhl für Raumfahrttechnik gemeinsam mit Partnern umsetzt, wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert. Projektträger ist das Deutsche Zentrum für Luft-und Raumfahrt.

Die Pressemeldung der TUM finden Sie hier:
www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/detail/article/35072/

Projektseite am Lehrstuhl für Raumfahrttechnik (LRT):
www.lrt.mw.tum.de/index.php?id=copka

Bericht über CopKa bei ingenieur.de:
www.ingenieur.de/technik/fachbereiche/luftfahrt/feuerwehr-drohne-optimaler-rettungseinsatz-durch-sichere-echtzeitbilder/