ForschungLehrstühle/FachgebieteEnergiesysteme
Lehrstuhl für Energiesysteme

"Energieeffizienz spielt vor dem Hintergrund der steigenden Preise für fossile Energieträger eine entscheidende Rolle. Weiterhin werden an die Energiewandlung hohe Anforderungen hinsichtlich der Umweltverträglichkeit gestellt. So soll die CO2-Emission bis 2020 um 20% gesenkt werden. Der Lehrstuhl für Energiesysteme stellt sich mit den Forschungsfeldern der CO2 armen Kraftwerkstechnik, der Abwärmenutzung sowie der Biomassenutzung den Herausforderungen einer umweltverträglichen und effizienten Energieversorgung."

Prof. Dr.-Ing. Hartmut Spliethoff

Ausgewählte Forschungsprojekte des Lehrstuhls für Energiesysteme:

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HotVeGas
HotVeGas ist ein vom BMWi und 6 Industriepartnern finanziertes Verbundforschungsprojekt unter der Federführung des Instituts für Energiesysteme der TU München. Übergeordnetes Ziel ist es, die notwendigen Grundlagen für die langfristige Entwicklung zukünftiger, hocheffizienter Hochtemperaturvergasungsprozesse mit integrierter Heißgasreinigung und CO2-Abscheidung für IGCC-Kraftwerke und Prozesse zur Herstellung synthetischer Brennstoffe zur Verfügung zu stellen.
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Clean Selective
Das Forschungsprojekt Clean Selective beschäftigt sich mit der Bestimmung von Verschlackungen und Verunreinigungen in Braunkohlekraftwerken. Diese beeinflussen die Effizienz der Wärmeübertragung sehr stark und müssen minimiert werden. Das Ziel des Projektes ist ein integriertes online System, womit auftretende Verschlackungen lokal detektiert und dadurch gezielt während des Betriebs abgereinigt werden können. Das System soll basierend auf dem spanischen Kraftwerk Teruel in die Praxis umgesetzt werden.
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Friendly Coal
Der Lehrstuhl für Energiesysteme beschäftigt sich mit der Feuerungstechnik für Oxyfuel- Prozesse. Dabei wird Kohle mit reinem Sauerstoff verbrannt. Um die Verbrennungstemperaturen auf materialverträgliche Werte zu begrenzen, müssen große Rauchgasströme rezirkuliert werden. Innerhalb des Forschungsprojektes FRIENDLY COAL wird ein innovatives Konzept experimentell und theoretisch untersucht, wodurch die Rezirkulationsmenge drastisch reduziert werden kann.
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Green Syngas
Eine Möglichkeit zur Senkung der CO2-Emission im Verkehrssektor ist die Nutzung von Biokraftstoffen. Grundlage für die sogenannte 2. Generation ist dabei die Vergasung von Biomasse. Problematisch sind hier Störstoffe im Rohgas, die die Katalysatoren in den weiteren Prozessschritten zerstören. Insbesondere Teere und Alkalien müssen deshalb entfernt werden. Forschungsschwerpunkt des EU-Projektes Green Syngas ist daher die Entwicklung von neuartigen Gasreinigungskonzepten für biogenes Vergasungsgas.
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LEHRSTUHL FÜR ENERGIESYSTEME

Prof. Dr.-Ing. Hartmut Spliethoff

Technische Universität München
Fakultät für Maschinenwesen
Gebäudeteil 7
Boltzmannstraße 15
D-85748 Garching bei München

Tel.: 089 289-16270
Fax: 089 289-16271
E-Mail:
spliethoff@tum.de
http://www.es.mw.tum.de