Modulverwaltung

Allgemeine Einführung

Die Modulverwaltung obliegt der Abteilung Studienangelegenheiten der Zentralen Dienste der Fakultät für Maschinenwesen, welche durch die Abteilung Prüfungsangelegenheiten unterstützt wird.

Zu den Aufgaben der Modulverwaltung zählen

  • Mithilfe und Beratung bei der Erstellung neuer Module (Anlegen von Dummy-Modulen in TUMonline, Überprüfung der Modulbeschreibungen, Freigabe der Module, Vergabe von Modulnummern, Einbinden der Module in Studiengänge),
  • Mithilfe und Beratung bei der Überarbeitung von Modulen und deren Beschreibungen,
  • Freigabe von Modulen zur Einbindung in die Studiengänge des Maschinenwesens sowie von Exportmodulen für andere Fakultäten,
  • Stichprobenartige Überprüfung von Modulbeschreibungen gemäß den Vorgaben des Hochschulreferats Studium und Lehre (HRSL).

Bei Fragen zu Modulen und Modulbeschreibungen wenden Sie sich bitte an modulverwaltung@mw.tum.de.

Hinweis: Anfragen mit Modulbeschreibungen im Excel-Format, die früher in TUMonline hochgeladen werden konnten, werden nicht mehr bearbeitet! Das Hochladen dieser Dateien ist in TUMonline technisch nicht mehr möglich.

Termine und Fristen

Termine

Änderungen im Fächerkatalog der Wahlmodule (Bachelormodule und Ergänzungsfächer) müssen laut Anlage 1 der FPSO des Bachelorstudiengangs Maschinenwesen der Fakultät für Maschinenwesen der TUM spätestens zu Beginn des jeweiligen Semesters (also 1. Oktober oder 1. April) bekannt gegeben werden.

Änderungen im Fächerkatalog der Wahlpflichtmodule (Mastermodule) und Wahlmodule (Ergänzungsfächer und Hochschulpraktika) müssen laut Anlage 1 der FPSOen der Masterstudiengänge der Fakultät für Maschinenwesen der TUM spätestens sechs Wochen vor Beginn der Vorlesungen (also Ende August oder Ende Februar) bekannt gegeben werden.

Zudem ist in der APSO, §12, Abs. 8 geregelt, dass Abweichungen von den in der jeweiligen Anlage der FPSO getroffenen Festlegungen zu Beginn der Lehrveranstaltung, an welche die Prüfung anschließt, spätestens aber vier Wochen nach Vorlesungsbeginn in geeigneter Weise bekannt zu geben sind. Melden sich nur wenige Studierende zu einer Prüfung an, so kann die Prüferin/der Prüfer nach schriftlicher Bekanntgabe spätestens vier Wochen vor dem Prüfungstermin statt einer schriftlichen Prüfung eine mündliche Prüfung abhalten.

Fristen

Bei der Aufnahme neuer Module in den Fächerkatalog sind neben den Modulverantwortlichen an den Lehrstühlen (Erstellung der Modulbeschreibung nach den Vorgaben des HRSL) auch die beiden Abteilungen Studienangelegenheiten (Anlegen von Dummy-Modulen in TUMonline, Überprüfung der Modulbeschreibungen gemäß den Vorgaben des HRSL, Freigabe der Module) und Prüfungsangelegenheiten (Vergabe von Modulnummern, Einbinden der Module in Studiengänge) der Zentralen Dienste beteiligt.

Um die in den Satzungen genannten Termine einhalten zu können, müssen Änderungsabsichten wie beispielsweise

  • Erstellung eines neuen Moduls
  • Änderung der Prüfungsform oder -dauer eines bereits existierenden Moduls (außer mündlicher statt schriftlicher Prüfung aufgrund geringer Teilnehmerzahlen, s. APSO, §12, Abs. 8)
  • wesentliche inhaltliche Änderungen eines bereits existierenden Moduls
  • Änderungen der Lehrveranstaltungen eines bereits existierenden Moduls

daher immer spätestens

  • bis 31. Januar (für eine Einbindung neuer Module im kommenden Sommersemester) bzw.
  • bis 31. Juli (für eine Einbindung neuer Module im kommenden Wintersemester)

an modulverwaltung@mw.tum.de erfolgen. Änderungsabsichten, die nach dem 31. Januar oder dem 31. Juli eingehen, werden deshalb nicht für das kommende Sommer- oder Wintersemester sondern erst für das nächste Winter- oder Sommersemester berücksichtigt. Bitte planen Sie diese notwendigen Vorlaufzeiten deshalb entsprechend ein!

Freigabe von Modulen

Wurde ein neues Modul samt Modulbeschreibung oder ein bereits existierendes Modul gemäß den Vorgaben des HRSL erstellt oder überarbeitet, veranlasst die Abteilung Studienangelegenheiten die Freigabe des Moduls. Die Freigabe erfolgt dabei direkt von den Mitarbeiterinnen der Abteilung Studienangelegenheiten. Bei Bedarf holen diese die Zustimmung des Studiendekans und/oder der studiengangverantwortlichen Professorinnen und Professoren ein.

Mit der Freigabe erhält das Modul die Berechtigung, in Studiengänge der eigenen Fakultät, aber auch in Studiengänge anderer Fakultäten der TUM eingebunden zu werden.

Die Abteilung Studienangelegenheiten informiert nach der Freigabe die Abteilung Prüfungsangelegenheiten, die ggf. eine neue MW-Modulnummer vergibt und das Modul in die Studiengänge der Fakultät für Maschinenwesen der TUM einbindet. Bitte beachten Sie deshalb, dass die Freigabe eines Moduls nur von der Abteilung Studienangelegenheiten erfolgt!

Obwohl Ihnen in TUMonline (aus technischen Gründen) die Schaltfläche zur Freigabe der Beschreibung angezeigt wird, klicken Sie zum Speichern oder Zwischenspeichern einer Modulbeschreibung entweder auf "Speichern" oder "Speichern und schließen", nicht auf "Speichern und Freigabe der Beschreibung"! Die Freigabe eines Moduls erfolgt nur durch die Abteilung Studienangelegenheiten.

Anleitungen

In den folgenden Dokumenten finden Sie Darstellungen des Ablaufs mit Angabe der Zuständigkeiten bei der Erstellung eines neuen Moduls und der Änderung einer bereits existierenden Modulbeschreibung sowie Darstellungen der genauen Vorgehensweise mit Screenshots zur Erstellung einer Modulbeschreibung für ein neues Modul und zum Ändern einer Modulbeschreibung eines bereits existierenden Moduls in TUMonline.

Hilfestellung bei der Erstellung von Modulbeschreibungen

Das HRSL stellt einen Wegweiser zur Erstellung von Modulbeschreibungen zur Verfügung. Darin sind wichtige Punkte, die in der Modulbeschreibung enthalten sein müssen, angegeben und werden z.T. mit Beispielen verdeutlicht.

Bei Fragen und Unklarheiten können sie sich jederzeit an modulverwaltung@mw.tum.de wenden.

Häufig besteht Verbesserungsbedarf bei den folgenden drei Abschnitten einer Modulbeschreibung:

Beschreibung der Prüfungs-/Studienleistung

Bitte achten Sie darauf, dass eine Prüfungsleistung benotet, eine Studienleistung nicht benotet, also nur bestanden oder nicht bestanden wird. An der TUM anerkannte Prüfungsformen und Erläuterungen dazu sind beispielsweise in der Mustersatzung der TUM unter § 41 aufgelistet. Momentan (Stand 10.2017) sind darin folgende Prüfungsformen angegeben:

  • Klausur
  • Laborleistungen
  • Übungsleistung, ggf. Testate
  • Bericht
  • Projektarbeit
  • wissenschaftliche Ausarbeitung
  • Präsentation
  • mündliche Prüfung
  • Lernportfolio
  • Prüfungsparcours

Bitte geben Sie hier Folgendes an (siehe Wegweiser zur Erstellung von Modulbeschreibungen, S. 12):

  • Die Prüfungsform (Wie wird das Lernergebnis geprüft?)
  • Warum wird das Lernergebnis (bitte konkreten Bezug zum Lernergebnis herstellen) auf diese Weise geprüft?
  • Welche Hilfsmittel sind erlaubt?
  • Welcher Umfang oder welche Prüfungsdauer ist für die Erbringung der Prüfungs-/Studienleistung angesetzt (Seitenumfang, Prüfungszeit in Minuten, etc.)?
  • Wie setzt sich die Gesamtnote ggf. zusammen (Gewichtung)?

Lernergebnisse

Verwenden Sie bei der Formulierung der Lernergebnisse die im Wegweiser zur Erstellung von Modulbeschreibungen in Abbildung 3 angegeben Verben. Bitte beachten Sie auch, dass es sich bei den Lernergebnissen um Versprechen und nicht – wie bei einem Lernziel – um einen Wunsch handelt.

Lehr- und Lernmethoden

Durch welche Lehr- und Lernmethoden kann das Erreichen der Lernergebnisse sichergestellt werden? Stellen Sie dabei einen konkreten Bezug zu den Lernergebnissen her. Ihre Methoden sollten nicht nur beschrieben sondern auch (kurz) begründet werden.