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Hybrid-Rad BikAble verbindet Sportgerät und Rollstuhl

Forscher an der Fakultät für Maschinenwesen entwickeln ein hybrides Handbike, das Menschen mit Gehbehinderung mehr Autonomie beim Sport geben soll.

Im Gegensatz zu klassischen Fahrrädern werden Handbikes mit den Armen angetrieben und sind beliebte Sportgeräte für Menschen mit Querschnittslähmung. Das hybride Design „BikAble“ verbindet nun die Funktion dieser Sportgeräte mit der eines Rollstuhls und löst damit ein Problem: Nutzerinnen und Nutzer sind damit nicht mehr auf Hilfe von Dritten angewiesen, wenn sie unterwegs eine Pause machen wollen. Denn BikAble verfügt über ein ausklappbares Drittrad vor den beiden Hinterrädern – das Handbike lässt sich dadurch temporär vom Vorderrad entkoppeln und als Rollstuhl umfunktionen.

Das Konzept entstand im Rahmen einer Masterarbeit des Ingenieurs und Sportwissenschaftlers Emil Wörgötter unter der Betreuung von Prof. Veit Senner, Professor für Sportgeräte und Materialien an der Fakultät für Maschinenwese. Konzept und CAD-Design sind bereits abgeschlossen. Nun laufen Gespräche mit verschiedenen Herstellern für den Bau eines Prototyps.

Die Pressemeldung der TUM finden Sie hier:
www.tum.de/nc/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36499

Sportgeräte und Sportmaterialien (SPGM) an der Fakultät für Maschinenwesen:
www.mw.tum.de/spgm

Informationen zu Werdegang, Forschung und Lehre von Prof. Dr.-Ing. Veit Senner:
www.professoren.tum.de/senner-veit

Einen Beitrag der SZ zum Hybrid-Rad BikAble finden Sie hier:
https://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-inklusion-sportgeraet-bikable-1.5259762