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Kerosin-Austritt in einem Versorgungsgebäude auf dem Gelände der Fakultät für Maschinenwesen


In einem Versorgungsgebäude auf dem Gelände der Fakultät für Maschinenwesen auf dem Campus in Garching sind im Zuge einer Baumaßnahme circa 5.000 Liter Kerosin ausgetreten. Mindestens zum Teil ist das Kerosin durch den Boden des Gebäudes ins Erdreich und auch ins Grundwasser gelangt. Dies haben erste Probebohrungen am 21. Juli 2021 eines beauftragten Sachverständigen ergeben. Derzeit kann davon ausgegangen werden, dass sich die Ausbreitung des Kerosins auf einen überschaubaren Bereich beschränkt. Die Bodenproben werden nun in einem Labor untersucht, um die Verteilung des Kerosins genauer festzustellen. Weitere Bohrungen werden erfolgen. Auf Grundlage der Ergebnisse wird entschieden, welche Maßnahmen schnellstmöglich eingeleitet werden, um Schäden zu minimieren. Bisher ist nicht auszuschließen, dass es zu Absperr-Maßnahmen und größeren Grabarbeiten auf dem Gelände kommt.

Hintergrund des Vorfalls

Ein Unternehmen hatte im Auftrag des Staatlichen Bauamts in der vergangenen Woche eine Pumpstation erneuert, die bei Bedarf Kerosin aus einem Tank in ein Laborgebäude der Fakultäten für Luftfahrt, Raumfahrt und Geodäsie sowie für Maschinenwesen pumpt. Der Treibstoff wird dort in der Antriebsforschung benötigt. Am Montag bemerkte ein TUM-Mitarbeiter, dass für ein geplantes Experiment kein Kerosin angepumpt wurde. Daraufhin wurde die Leckage an der Pumpanlage entdeckt. Das Unternehmen wurde unverzüglich informiert und stoppte den Austritt. Menschen kamen nicht zu Schaden. Die TUM arbeitet mit allen Beteiligten und zuständigen Behörden zusammen, um die Ursachen des Vorfalls zu untersuchen.