Forschungsallianz entwickelt Leichtmetall-Legierungen auf Aluminiumbasis

Mehr Sicherheit und Gewichtsreduzierung durch additive Fertigung: Zusammen mit den Unternehmen Oerlikon und Linde erforscht der Lehrstuhl für Aerodynamik und Strömungsmechanik an der Technischen Universität München neuartige Fertigungsverfahren und Werkstoffe.


Im Oktober startete im Rahmen der Handlungsagenda TUM.Additive der "Bavarian Additive Manufacturing Cluster", in dem die Technische Universität München und mehrere Unternehmen künftig am Campus neue additive Fertigungstechnologien erforschen und entwickeln werden. Zusammen mit dem Schweizer Technologiekonzern Oerlikon und dem Industriegashersteller Linde arbeitet der Lehrstuhl für Aerodynamik und Strömungsmechanik nun an Lösungen für die hohe Nachfrage der Luft- und Raumfahrtindustrie sowie der Automobilindustrie nach Sicherheit und Gewichtsreduzierung.

Bei der Entwicklung der hochfesten Leichtmetall-Legierungen auf Aluminiumbasis bringen die Partner der Forschungsallianz jeweils ihre eigene High-Tech-Expertise in den komplexen Fachbereich ein. Der Lehrstuhl für Aerodynamik und Strömungstechnik verfügt dabei über ein detailliertes Verständnis zu den physikalischen Vorgängen, die während des Prozesses der additiven Fertigung auftreten. Das Forschungsprojekt mit einem Volumen in Höhe von 1,7 Millionen Euro wird zur Hälfte vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie getragen.

Die von der Fakultät für Maschinenwesen ausgehende Handlungsagenda TUM.Additive bündelt in einem interdisziplinären Ansatz die Kompetenzen von über 30 Professuren in Forschung, Innovation und Lehre – unter Beteiligung zahlreicher Lehrstühle der Fakultät für Maschinenwesen.

Die Pressemeldung der TUM finden Sie hier:
www.tum.de/nc/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/35785/

Aerodynamik und Strömungstechnik an der Fakultät für Maschinenwesen:
www.aer.mw.tum.de

Stategiepapier "TUM.Additive" (PDF):
mediatum.ub.tum.de/doc/1521310/1521310.pdf

Weitere Meldung zur Additiven Fertigung:
Forschungsschwerpunkt zur Additiven Fertigung