Problemstellung:

Noch vor einigen Jahren waren Fahrzeuge fast ausschließlich mit Verbrennungsmotoren ausgestattet. Dies hat sich mittlerweile geändert und es gibt eine Vielzahl von Prototypen und mittlerweile auch kommerziellen Produkten mit anderen Konzepten. Antriebsstränge mit Verbrennungsmotor sind nach wie vor die beste Wahl für große Distanzen und schwere Fahrzeuge, aber abgesehen davon werden elektrische und hybrid-elektrische Fahrzeuge für den größeren Teil der anderen täglichen Mobilitätsbedürfnisse immer wichtiger. Dieser Trend wird sich fortsetzen und dies bedeutet, dass es in naher Zukunft immer mehr Fahrzeuge für spezifische Einsatzszenarien geben wird. Diversifikation wird sich nicht nur auf Modelle, sondern auch auf den Antriebstrang im Fahrzeug ausdehnen. Dabei darf der Verbrauch und die Anbindung zur Kühlung und zum Heizen, vor allem in extremen Klimaten, in einer ernst gemeinten Analyse nicht missachtet werden.

Ziel:

Das Ziel ist es die beste Antriebstechnologie und  -struktur unter Beachtung der Anbindung der Nebenverbraucher für einen speziellen Einsatzzweck und Umgebung zu finden. Die beste Technology wird dabei nach einem gewichteten Katalog von Kriterien ausgewählt, welcher unter anderem  die Effizienz, die Schädlichkeit für die Umwelt, die Verfügbarkeit und Qualität von lokalen Energieressourcen und grobe Package-Betrachtungen mit beinhalten.

Durchführung:

Für die Bewertung und die Auswahl von Antriebsstrangtechnologien wird eine Simulationsumgebung erstellt, die eine schnelle und systematische Simulation einer großen Anzahl von Antriebssträngen und Konfigurationen in akzeptabler Zeit ermöglicht. Ziel ist es dabei eine gleichzeitige oder quasi-gleichzeitige  Optimierung von Antriebsstrangstruktur, Dimensionierung der Komponenten und nicht-kausaler Regelung. Dieses Werkzeug ist gedacht für die frühe Entwicklung und wird als Ergebnis dem Entwicklungsteam eine Auswahl von implementierbare und optimierten Antriebsträngen mit individueller Bewertung anbieten.