Problemstellung

Am Lehrstuhl für Fahrzeugtechnik wurden bereits in mehreren Projekten mithilfe von Smartphones Mobilitätsdaten von unterschiedlichen Probandengruppen gesammelt. Um die zuverlässigkeit und Datenqualität zu verbessern werden hierfür nun eigens entwickelte OBD-II-Datenlogger verwendet.

Entwicklung

Die Hard-und Software wurde prototypisch in mehreren Iterationen im Rahmen von Studienarbeiten entwickelt. Letztendlich hat sich eine energieeffiziente Lösung, basierend auf einem IoT-Microcontroller, als geeignet erwiesen. So wurden in der ersten Generation 70 Datenlogger gefertigt und in Feldtests weiterentwickelt. Von der daraus entstanden zweiten Generation sind derzeit 370 Datenlogger im Einsatz.

Funktionsumfang

  • Automatische Erkennung von Fahrbeginn und -ende
  • Hochfrequente Aufzeichnung von GPS-, IMU-, Höhen- und OBD-II-Daten
  • Automatischer Upload der Daten zum Auswertungs-Server über WLAN
  • Integration von Verwaltungs- und Aktualisierungsfunktionen
  • Zukunftsfähigkeit durch Erweiterungsschnittstellen und Leistungsreserven
  • Geeignet für den Langzeiteinsatz aufgrund eines sehr geringen Standby-Energiebedarfs