Modulverwaltung

Allgemein

Die Modulverwaltung obliegt der Abteilung Studienangelegenheiten der Zentralen Dienste der Fakultät für Maschinenwesen, welche durch die Abteilung Prüfungsangelegenheiten unterstützt wird. Bei Fragen zu Modulen und Modulbeschreibungen wenden Sie sich bitte an modulverwaltung@mw.tum.de.

Was macht die Modulverwaltung?

Zu den Aufgaben der Modulverwaltung zählen

  • Mithilfe und Beratung bei der Erstellung neuer Module (Anlegen von Dummy-Modulen in TUMonline, Überprüfung der Modulbeschreibungen, Freigabe der Module, Vergabe von Modulnummern, Einbinden der Module in Studiengänge),
  • Mithilfe und Beratung bei der Überarbeitung von Modulen und deren Beschreibungen,
  • Freigabe von Modulen zur Einbindung in die Studiengänge des Maschinenwesens sowie von Exportmodulen für andere Fakultäten,
  • Stichprobenartige Überprüfung von Modulbeschreibungen gemäß den Vorgaben des Hochschulreferats Studium und Lehre (HRSL).

Was ist ein Modul?

Die TUM definiert Module wie folgt (Link):

"Module sind die Bausteine der Bachelor- und Masterstudiengänge. Ein Modul besteht aus einer oder mehreren inhaltlich und zeitlich aufeinander abgestimmten Lehrveranstaltungen. Dabei können sich Module aus unterschiedlichen Lehr- und Lernformen zusammensetzen (Vorlesung, Übung, Seminar, Projektseminar, Selbststudium, Projektarbeit, Hausaufgaben, Hausarbeit, E-Learning Einheit etc.).

Module werden in der Regel mit einer Modulprüfung abgeschlossen, die meist am Ende des Semesters stattfindet.

Wurde ein Modul erfolgreich abgeschlossen, werden dafür Credits vergeben. Die inhaltliche Ausgestaltung eines Moduls ist in einer Modulbeschreibung zusammengefasst."

Was ist eine Modulbeschreibung?

Eine Modulbeschreibung gibt Auskunft über die inhaltliche Ausgestaltung eines Moduls. Modulbeschreibungen finden Sie in TUMonline.

Welche Angaben enthält die Modulbeschreibung?

  • Modultitel
  • Untertitel
  • Unterrichtssprache
  • Semesterdauer
  • Häufigkeit/Turnus
  • ECTS
  • SWS
  • Workload
  • Beschreibung der Studien-/Prüfungsleistung
  • Wiederholungsmöglichkeit
  • Inhalt
  • (empfohlene) Voraussetzungen
  • Lernergebnisse
  • Lehr-/Lernmethoden
  • Medienform
  • Literatur
  • Modulverwantwortliche(r)
  • Lehrveranstaltungen

Wie wird mein Lehrangebot Teil eines Studienganges?

Lehrstühle und Professuren erstellen zu ihrem Lehrangebot Lehrveranstaltungen. Sollen diese Lehrveranstaltungen Teil unserer Studiengänge werden, müssen sie Bestandteil eines Moduls sein. Der Studiendekan, die Professorenschaft und die Mitarbeiterinnen der Abteilung Studienangelegenheiten entscheiden, ob das Modul in Studiengänge eingebunden wird (siehe Abbidlung unten: Zuordnung zu SPO-Versionen) oder ob es den Studierenden als Freifach/Zusatzfach (das nicht zum Studienabschluss zählt) zur Verfügung steht.

Welche Lehrveranstaltungen sind einem Modul zugeordnet?

Die mit dem Modul verknüpfte(n) Lehrveranstaltung(en) finden Sie, indem Sie die Modulbeschreibung öffnen und auf "Lehrveranstaltungen und Prüfungsveranstaltungen" klicken.

Wie erstelle ich ein neues Modul?

Sie möchten das Lehrangebot der Fakultät für Maschinenwesen sinnvoll erweitern? Hier finden Sie Informationen zur Beantragung und Erstellung eines neuen Moduls.

Anfragen mit Modulbeschreibungen als Excel-Formular werden nicht bearbeitet!

Das Hochladen der Excel-Dateien ist in TUMonline technisch nicht mehr möglich, die enthaltenen Kommentare sind veraltet und entsprechen nicht den aktuellen Vorgaben des HRSL.

Ablauf

Fristen

Stellen Sie Ihren Antrag

  • bis 31. Januar (für eine Einbindung neuer Module im kommenden Sommersemester) bzw.
  • bis 31. Juli (für eine Einbindung neuer Module im kommenden Wintersemester).

Bei der Aufnahme neuer Module in den Fächerkatalog müssen die in den Satzungen (s. u.) genannten Termine einhalten werden. Änderungsabsichten, die nach dem 31. Januar oder dem 31. Juli eingehen, werden deshalb nicht für das kommende Sommer- oder Wintersemester sondern erst für das nächste Winter- oder Sommersemester berücksichtigt. Bitte planen Sie diese notwendigen Vorlaufzeiten deshalb entsprechend ein!

Satzungen

Änderungen im Fächerkatalog der Wahlmodule (Bachelormodule und Ergänzungsfächer) müssen laut Anlage 1 der FPSO des Bachelorstudiengangs Maschinenwesen der Fakultät für Maschinenwesen der TUM spätestens zu Beginn des jeweiligen Semesters (also 1. Oktober oder 1. April) bekannt gegeben werden.

Änderungen im Fächerkatalog der Wahlpflichtmodule (Mastermodule) und Wahlmodule (Ergänzungsfächer und Hochschulpraktika) müssen laut Anlage 1 der FPSOen der Masterstudiengänge der Fakultät für Maschinenwesen der TUM spätestens sechs Wochen vor Beginn der Vorlesungen (also Ende August oder Ende Februar) bekannt gegeben werden.

Zudem ist in der APSO, §12, Abs. 8 geregelt, dass Abweichungen von den in der jeweiligen Anlage der FPSO getroffenen Festlegungen zu Beginn der Lehrveranstaltung, an welche die Prüfung anschließt, spätestens aber vier Wochen nach Vorlesungsbeginn in geeigneter Weise bekannt zu geben sind. Melden sich nur wenige Studierende zu einer Prüfung an, so kann die Prüferin/der Prüfer nach schriftlicher Bekanntgabe spätestens vier Wochen vor dem Prüfungstermin statt einer schriftlichen Prüfung eine mündliche Prüfung abhalten.

Antrag

Bitte schicken Sie bis bis zu den oben genannten Fristen folgende Angaben zusammen mit einer inhaltlichen Skizze des neu zu erstellenden Moduls an modulverwaltung@mw.tum.de:

  • Titel (deutsch),
  • Titel (englisch),
  • Name des Lehrstuhls/der Professur, Ansprechpartner/in für das Modul,
  • Art des Moduls (Praktikum, Ergänzungsfach, Bachelormodul, Mastermodul: Säulenzuordnung, welcher Master?), Erklärungen dazu finden Sie in den Studiengangdokumentationen, Kapitel 6,
  • Anzahl der Credits (ECTS),
  • Anzahl der Semesterwochenstunden (SWS),
  • Gültigkeit ab welchem Semester.

Dummy-Modul bearbeiten

Hier finden Sie das genaue Vorgehen zur Bearbeitung eines Dummy-Moduls.

Modulbeschreibung erstellen

Hilfestellungen und Beispiele finden Sie

Damit die vom HRSL geforderten TUM-weiten Qualitätsstandards (z. B. für Akkreditierungen) eingehalten werden können, müssen Modulbeschreibungen nach bestimmten Kriterien (siehe "Wegweiser" und "Tipps und Tricks") erstellt werden.

Erstellung einer neuen Lehrveranstaltung

Hier finden Sie eine Anleitung zur Erstellung einer neuen Lehrveranstaltung in TUMonline.

  • Verantwortlich für das Anlegen der Lehrveranstaltung(en) ist der Lehrstuhl/die Professur etc. (nicht die Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter der Fakultätsverwaltung).
  • Nachdem die Lehrveranstaltungen angelegt wurden, infomieren Sie bitte die Modulverwaltung. Diese verknüpft die Lehrveranstaltung(en) dann mit dem Modul.
  • Bachelor- und Mastermodule (i. d. R. jeweils 5 ECTS) beinhalten an der Fakultät für Maschinenwesen üblicherweise eine Vorlesung (2 SWS) und eine Übung (1 SWS), Ergänzungsmodule (i. d. R. 3 ECTS) eine Vorlesung (2 SWS) und Hochschulpraktika (i. d. R. 4 ECTS) ein Praktikum (4 SWS).

Freigabe des Moduls

  • Klicken Sie auf "Speichern" oder "Speichern und schließen" um die Modulbeschreibung zwischenzuspeichern.
  • Klicken Sie nicht auf "Speichern und Freigabe der Beschreibung". Die Freigabe eines Moduls erfolgt nur durch die Abteilung Studienangelegenheiten. Ggf. holt diese die Zustimmung des Studiendekans und/oder der studiengangverantwortlichen Professorinnen und Professoren ein.

Mit der Freigabe

  • kann das Modul nicht mehr von Lehrstühlen bearbeitet werden.
  • erhält das Modul eine reguläre MW-Modulnummer und wird mit Lehrveranstaltungen sowie Prüfungen verknüpft.
  • erhält das Modul die Berechtigung, in Studiengänge der eigenen Fakultät, aber auch in Studiengänge anderer Fakultäten der TUM eingebunden zu werden.

Wie ändere ich ein bereits existierendes Modul?

Sie möchten die Modulbeschreibung oder die Zuordnung von Lehrveranstaltungen zum Modul MW… ändern? Dann wenden Sie sich bitte mit Ihrem Änderungswunsch an modulverwaltung@mw.tum.de.

Wie ändere ich die Modulbeschreibung in TUMonline?

Die Schritt für Schritt Anleitung für eine Änderung in TUMonline finden Sie hier.

Modulbeschreibung erstellen: Tipps und Tricks

Erfahrungsgemäß bereiten die Beschreibung der Prüfungs-/Studienleistung, der Lernergebnisse und der Lehr-/Lernmethoden die größten Probleme, wenn es darum geht, die Kriterien des HRSL einzuhalten. Im Folgenden finden Sie deshalb ausführliche Tipps, Tricks und auch Musterbeispiele.

Wegweiser des HRSL

Als offiziellen Leitfaden zur Erstellung von Modulbeschreibungen stellt das HRSL den Wegweiser zur Erstellung von Modulbeschreibungen zur Verfügung.

Umrechnung von ECTS und SWS in Stunden

  • Gesamtstunden in h = Anzahl ECTS ⋅ 30 h
  • Präsenzstunden in h = Anzahl SWS ⋅ 15 h
  • Eigenstudiumsstunden in h = Gesamtstunden in h - Präsenzstunden in h

Erklärung

  • 1 ECTS enspricht 30 h Workload
  • 1 SWS entspricht 15 h Präsenzzeit im Semester.

Beschreibung der Prüfungs-/Studienleistung

In der Regel schließt ein Modul mit einer Modulprüfung ab. Diese Modulprüfung kann benotet (Prüfungsleistung) oder nicht benotet (bestanden oder nicht bestanden, also eine Studienleistung) sein. Dabei muss eine Modulprüfung nicht zwingend eine Klausur sein, sondern kann im Zuge von Hochschulpraktika beispielsweise eine Laborleistung (z. B. die Vorbereitung auf die Versuchsdurchführung, praktische Durchführung von Versuchen, Dokumentation und Auswertung der Ergebnisse, Präsentation) oder eine Übungsleistung (z. B. schriftliche, mündliche oder elektronsiche Bearbeitung von Aufgaben in Form von Hausaufgaben, Übungsblättern oder Programmierübungen) sein.

Diese und weitere an der TUM anerkannte Prüfungsformen und deren detaillierte Definitionen sind in der Mustersatzung der TUM unter § 41 aufgelistet. Momentan (Stand Mai 2018) sind darin folgende Prüfungsformen angegeben:

  • schrifltiche Klausur
  • Laborleistungen
  • Übungsleistung, ggf. Testate
  • Bericht
  • Projektarbeit
  • wissenschaftliche Ausarbeitung
  • Präsentation
  • mündliche Prüfung
  • Lernportfolio
  • Prüfungsparcours

Bitte geben Sie neben der Prüfungsform auch Folgendes an (siehe Wegweiser zur Erstellung von Modulbeschreibungen, S. 12):

  • Begründung für die gewählte Prüfungsform,
  • Erläuterung zur Prüfungsform (z. B. Verständnisfragen, Rechenaufgaben, Programmieraufgaben, Versuchsdurchführung, ...),
  • Prüfungsdauer (z. B. bei schriftlicher Klausur) oder Prüfungsumfang (z. B. bei Bericht): Angabe in Minuten, Seiten, ... ,
  • Hilfsmittel: z. B. nicht-programmierbarer Taschenrechner, ... ,
  • Gewichtung: z. B. bei Laborleistung, die aus Durchführung, Dokumentation und Präsentation besteht, gehen diese Einzelleistungen jeweils mit einer Gewichtung von ...% in die Modulnote ein,
  • Lernergebnisse (bitte konkret nennen), die mit dieser Prüfungsform/Teilleistung geprüft werden.

Informationen zur Benotung und Zusammensetzung der Modulnote (auch bei Modulteilprüfungen oder freiwilligen Leistungen) finden Sie hier.

Beispiel

Die Modulprüfung erfolgt in Form einer schriftlichen Klausur (Prüfungsdauer: 60 min). Die Studierenden sollen in begrenzter Zeit und mit den vorgegebenen Hilfsmitteln Probleme erkennen und Wege zur ihrer Lösung finden.

Anhand von Kurzfragen, Rechenaufgaben, zu erstellender Skizzen/Diagramme, etc. wird überprüft, inwieweit die Studierenden die Grundproblematik der „Stabilisierbarkeit“ sowie den fundamentalen Zusammenhang zwischen Basis-(In-)Stabilität und Agilität verstehen. Anhand eines exemplarischen Fallbeispiels weisen die Studierenden nach, dass sie die gelehrten „state-of-the-art“ Techniken sowie Kriterien („Stabilisierbarkeits-Kriterium“) auf aktuelle Flugzeug-/Flugregler-Entwürfe anwenden können. Darüber hinaus sollen typische Problembereiche beim Entwurf hochgradig reglerunterstützter Konfigurationen evaluiert und die wichtigsten Erkenntnisse aus Vorlesung und Übung identifiziert sowie Fragen dazu beantwortet werden können.

Als Hilfsmittel sind zugelassen: Schreibutensilien, Lineal und ein Taschenrechner (nicht programmierbar).

Beschreibung der Lernergebnisse

Lernergebnisse beschreiben, wozu die Studierenden nach erfolgreicher Teilnahme an einem Modul in der Lage sind. Lernergbenisse sind daher kein Wunsch der Dozentin oder des Dozenten, sondern eine realistische Einschätzung über den Erkenntnissgewinn der Studierenden. Die Lernergebnisse werden mit Verben beschrieben, die das entsprechende Kompetenzlevel verdeutlichen (oben in steigender Reihenfolge aufgelistet, siehe auch Wegweiser des HRSL, deutsche und englische Version).

Ein Lernergebnis wird immer nur mit einem Verb beschrieben.

Beispiel

Nach erfolgreicher Teilnahme am Modul ... sind die Studierenden in der Lage

  • Grundlagen der konzeptuellen Prozesssynthese zu verstehen,
  • diese Grundlagen bei der Entwicklung von verfahrenstechnischen Prozessen gezielt anzuwenden,
  • bestehende Prozesse zu analysieren,
  • diese hinsichtlich des Energiebedarfs und der Prozessführung zu bewerten, sowie
  • Methoden zur Entwicklung von Regelungskonfigurationen und zur Optimierung des prozessinternen Wärmeverbunds anzuwenden.

Beschreibung der Lehr-/Lernmethoden

Bitte unterscheiden Sie hier zwischen Lehrformaten und Lehr-/Lernmethoden. Bitte geben Sie an:

  • das/die Lehrformat/e (= unterschiedliche Formen von Lehrveranstaltungen, VO, UE, PR, ...),
  • die darin eingesetzte Lehr/Lernmethode und
  • das jeweilige Lernergebnis, das durch Ihre Lehr-/Lernmethode erreicht wird (= Begründung für die Verwendung dieser Lehr-/Lernmethode).

 Lehr-/Lernmethoden die in Lehrformaten zum Einsatz kommen können, sind beispielsweise:

  • frontale Wissensvermittlung mittels Präsentation, Tafelanschrieb, ... z. B. in Vorlesungen,
  • Präsentationen, Diskussionsrunden, Gruppenarbeit, Live-Programmierung, ... z. B. in Übungen,
  • aktive Teilnahme, Versuchsdurchführung, ... z. B. in Praktika,
  • ... .

Beispiel

In der Vorlesung werden die Lehrinhalte mittels Vortrag und Präsentation vermittelt. Dabei werden mittels Tablet-PC komplexere Sachverhalte hergeleitet und illustriert. Während der Vorlesung werden explizit Fragen gestellt, die eine Transferleistung von den Studierenden erwarten und bei denen die Studierenden die Möglichkeit bekommen sich zu Wort zu melden und eine etwaige Lösung zu diskutieren. Damit soll der Überblick über die maschinellen Verfahren vertieft werden und der Transfer zum Anwenden der maschinellen Verfahren auf weitere Problemstellungen erreicht werden.

Ebenfalls werden in der Vorlesung einfache Codebeispiele erläutert, die von den Studierenden aktiv mit programmiert werden können. Diese Codebeispiele befinden sich primär im Bereich der Fahrzeugtechnik, wodurch die Studierenden im Anschluss in der Lage sind spezielle Problemstellungen aus dem Bereich der Fahrzeugtechnik mit maschinellen Lernverfahren zu bearbeiten.

Nach jeder Vorlesungseinheit werden entsprechende Lern- und Programmieraufgaben in Form einer Hausaufgabe den Studierenden übergeben, die die Thematik der Lerneinheit behandeln und als Vorbereitung für die Prüfung dienen. Zum Beispiel ist dies die Detektion von Fahrspuren oder Fahrzeugen durch Support Vector Machines. Den Studierenden wird durch diese Programmieraufgaben vermittelt, wie maschinelle Lernverfahren in entsprechenden Code umgesetzt werden können und dies dabei gleichzeitig auf Problemstellungen aus der Fahrzeugtechnik anwenden.

Musterbeispiel