ZIM - MotiTRAIN

Titel des Projektes

MotiTrain: interaktiver, digitaler Fitnesscoach zur Motivationssteigerung und Bewegungskorrektur durch präzise Bewegungserfassung sowie visuelles und taktiles Feedback

Akronym MotiTRAIN
Status laufend
Projektstart 15/05/2020
Projektende 31/10/2022
Sportart  
Forschungsfeld Psychologie, Physiologie, Sicherheit
übergeordnetes Forschungsziel  Entwicklung eines digitalen Fitnesscoach zur Motivationssteigerung und Bewegungskorrektur durch präzise Bewegungserfassung sowie visuelles und taktiles Feedback
   
Projektleiter Philipp Kopp; Stefanie PasslerNergis Birlikseven
Finanzierung Öffentlich 
Kooperationspartner  
Ansprechpartner Philipp Kopp; Stefanie PasslerNergis BirliksevenProf. Dr.-Ing. Veit Senner
Projektteam siehe oben
Publikationen n/a
   

Ziel des Projekts MotiTRAIN ist die Entwicklung eines interaktiven Fitnesscoachs und eines digitalen Trainingsprozessbegleiters, der durch innovative Ansätze und neuartige Technologien die Motivation und den Erfolg des Nutzers beim Fitnesstraining signifikant steigern kann. Über ein optimales Training und angepasste Belohnungen soll diese so gesteuert werden, dass eine lang anhaltende Kundenbindung für das Fitnessstudio entsteht. Dies soll durch eine innovative Kombination aus Gamification-Ansätzen, einer umfangreichen und präzisen Datenerfassung, einer intelligenten Auswertung und einer Kombination aus individualisiertem visuellem und haptischem Feedback realisiert werden. Es werden neuartige Ansätze entwickelt, durch die Abweichungen von der idealen Trainingsbewegung mit der Bewegungsauswertung erkannt und durch das dynamische Feedbacksystem von Nutzer zielgerichtet korrigiert werden können. Dadurch können Verletzungen vermieden und die Effizienz des Trainings gesteigert werden.

Das geplante System aus Sensorik, Wearable und Software soll dabei grundsätzlich für alle Kraftübungen mit und ohne Geräte eingesetzt werden können und vor allem der Erweiterung des konventionellen Krafttrainings im Fitnessstudio dienen. Im Rahmen des Projekts wird man sich dabei zunächst auf die komplexeste Bewegungsgruppe des freien Hanteltrainings konzentrieren, da diese zum einen die größte Varianz in den ausgeführten Bewegungen aufweist. So ist bei erfolgreicher Entwicklung eine leichte Übertragbarkeit auf andere Übungsgruppen gegeben. Zum anderen ist das Freihanteltraining bei falscher Ausführung mit einem besonders hohen Verletzungsrisiko verbunden und die Bewegungsüberwachung daher auch besonders wichtig.

Aus der Sicht des Nutzers wird durch die Neuentwicklungen ein System zur Verfügung gestellt, das diesen bei seinem Training von Anfang an als virtueller Personaltrainer begleitet. Dabei hat der Trainierende seinen persönlichen Trainingsprozessbegleiter über einen Browser immer auf seinem Smartphone oder Tablet dabei und erhält Erinnerungen an sein nächstes Training, Vorschläge zu den nächsten Übungen und eine vollständige Übersicht zu seinem aktuellen Trainingsfortschritt