Bachelor Maschinenwesen

Ein Studiengang – viele Spezialisierungsmöglichkeiten im Maschinenbau

Lufttaxis und Hyperloop, teleoperiertes Fahren, das effizienteste Elektromobil der Welt, humanoide Roboter, Hightech-Sportgeräte für Nationalkader-Athletinnen und -Athleten, flexible Kraftwerke für die Energiewende, holistisches Design von Windkraftanlagen, extrem hitzebeständige Materialien für Fusionsreaktoren, Kunststoffe mit antimikrobiellen Eigenschaften für den Einsatz im Krankenhaus, Geräte für die minimal-invasive Chirurgie, Prozessoptimierung in der Herstellung von Lithium-Ionen-Zellen, CO2 als Kohlenstoff-Quelle für die Produktion von Brennstoffen und Chemikalien: Das alles und noch viel mehr, das ist Maschinenwesen an der TUM!

Genauso facettenreich wie die Forschung an der Fakultät ist unser Bachelorstudiengang Maschinenwesen. Nach dem für alle Spezialisierungsrichtungen einheitlichen Grundlagenstudium tauchen die angehenden Ingenieurinnen und Ingenieure in ihre Wunschrichtung ein. Energie- und Prozesstechnik? Oder lieber Fahrzeug- und Antriebstechnik, Luft- und Raumfahrt oder Mechatronik und Robotik? Oder doch Medizintechnik und Assistenzsysteme? Eventuell auch Entwicklung, Produktion und Management im Maschinenbau?

Eines ist sicher: Egal welche Richtung Sie einschlagen – es eröffnen sich spannende und zukunftsträchtige Perspektiven! Sie haben die Wahl!

Was bringen Sie mit?

  • Sie wollen Ihrem Erfinder- und Entdeckergeist freien Lauf lassen und nach Lösungen für die technischen Herausforderungen der Zukunft forschen?
  • Mathe und Naturwissenschaften haben Ihnen in der Schule Spaß gemacht?
  • Sie möchten wissen, wie man programmiert oder können es schon?
  • Sie sind kreativ und haben ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen?
  • Sie bleiben dran, auch wenn es einmal anstrengend wird?

Sie haben die Mehrzahl der Fragen mit "Ja" beantwortet? Dann brauchen Sie nur noch eine geeignete Hochschulzugangsberechtigung (z. B. Abitur) und gute Kenntnisse in der deutschen Sprache, um sich für unseren Bachelorstudiengang Maschinenwesen zu bewerben.

Warum bei uns studieren?

Profitieren Sie mehrfach, erstens von der hochkarätigen Lehre und Forschung im Bereich Maschinenwesen, zweitens von herausragenden interdisziplinären Angeboten an anderen Fakultäten der TUM und drittens von den Kooperationen der TUM und der Fakultät für Maschinenwesen mit Unternehmen, Industriepartnern und exzellenten Forschungsinstituten wie dem Max-Planck-Institut für Plasmaphysik oder der Fraunhofer-Einrichtung für Gießerei-, Composite- und Verarbeitungstechnik.

Unsere Ingenieurinnen und Ingenieure setzen in Forschung und Lehre national und international Maßstäbe. Das belegen zahlreiche Rankings.

Die Vielzahl der Forschungsschwerpunkte eröffnet vielfältige Spezialisierungsmöglichkeiten für Studierende, auch Ihre Wunschrichtung ist dabei. Schauen Sie rein!

In unserem modernen, lichtdurchfluteten Gebäude ist alles unter einem Dach: alle Hörsäle für die Lehre im Bachelorstudiengang, fast alle Professuren der Fakultät samt zugehörigen Werkstätten, Laboren und Technika, Beratungs- und Serviceeinrichtungen für Studierende wie die Studienfachberatung, die Fachschaft Maschinenbau, das Sprachenzentrum oder die Bibliothek. Nutzen Sie die kurzen Wege und treten Sie in Kontakt mit Lehrenden, Studierenden, Beraterinnen und Beratern! Wir unterstützen Sie gern!

Als Absolventin und Absolvent der Fakultät für Maschinenwesen eröffnen sich Ihnen ausgezeichnete Zukunftsperspektiven!

Ausgezeichnete Zukunftsperspektiven!

Unsere Absolventinnen und Absolventen haben gegenüber denjenigen anderer Hochschulen häufig die Nase vorn:

  • Laut einem Bericht der Wirtschaftswoche (Zugriff: 25.04.2018) geben 34,3% der befragten Personaler an, dass die Maschinenbau Absolventinnen und Absolventen der TUM ihre Erwartungen erfüllen.
  • Das Times Higher Education-Ranking (Zugriff: 25.04.2018) bescheinigt Absolventinnen und Absolventen der TUM, besonders fit für den Arbeitsmarkt zu sein. Die TUM, so das Times-Ranking, sei weltweit führend hinsichtlich der Employability ihrer Absolventinnen und Absolventen. Die TUM als "the entrepreneurial university" mit ihrem engmaschigen Netz an Industriekontakten und -kooperationen und ihrem gründerfreundlichen Spirit bildet hierfür den Nährboden.

Die Nachfrage nach Maschinenbauingenieurinnen und Ingenieuren ist anhaltend hoch:

  • Der "Ingenieurmonitor 2017/IV“ (Zugriff: 24.04.2018) des VDI meldet für das vierte Quartal 2017 monatsdurchschnittlich 33.380 offene Stellen in den Bereichen Maschinenbau, Fahrzeugtechnik, Energie- und Elektrotechnik.
  • In der VDMA-Broschüre 2016 "Ingenieure im Maschinen- und Anlagenbau" (Zugriff 24.04.2018) geben 77% der befragten Unternehmen an, mindestens eine weitere Maschinenbauingenieurin oder einen weiteren Maschinenbauingenieur zu benötigen.

Aufbau und Inhalte des Bachelorstudiengangs Maschinenwesen

Aufbau des Studiums

Die Regelstudienzeit des Bachelorstudiengangs Maschinenwesen beträgt 6 Semester. Diese gliedern sich in ein Grundlagenstudium (1. bis 4. Semester) und das Fachstudium im 5. und 6. Semester:

  • Im Grundlagenstudium gibt es für jedes Semester einen festen Stundenplan mit Vorlesungen und Übungen, der durch Tutorien – kleine Lerngruppen mit individueller Betreuung – erweitert werden kann.
  • Im 5. und 6. Semester wählen die Studierenden nach Interessen und Neigungen ihre Lehrveranstaltungen aus einem umfangreichen Katalog aus. Der Weg in die gewünschte Spezialisierung oder in eine breite ingenieurwissenschaftliche Ausbildung steht nun offen!

Durch diese Ausbildung qualifizieren Sie sich nicht nur für einen Einstieg ins Berufsleben sondern auch für unsere weiterführenden Masterstudiengänge!

Spezialisierungsmöglichkeiten

Im 5. und 6. Semester gestalten Sie Ihren Stundenplan selbstständig. Aus einem Fächerkatalog wählen Sie je nach eigenen Interessen Lehrveranstaltungen. Dabei können Sie branchenspezifische Lehrveran-staltungen besuchen, aber auch einen grundlagenorientierten oder branchenübergreifenden Stundenplan zusammenstellen:

  • Energie- und Prozesstechnik
  • Entwicklung und Konstruktion
  • Fahrzeug- und Antriebstechnik
  • Luft- und Raumfahrt
  • Allgemeiner Maschinenbau
  • Theoretischer Maschinenbau
  • Management im Maschinenbau
  • Mechatronik und Robotik
  • Medizintechnik und Assistenzsysteme
  • Nukleartechnik
  • Produktion und Logistik

Unabhängig von der gewählten Spezialisierung qualifizierenen Sie sich für alle unsere weiterführenden Masterstudiengänge.

Inhalt

Im 1. Semester wird zunächst auf schulischen Kenntnissen aufgebaut. Diese werden im Laufe des ersten Studienjahres erweitert:

  • Mathematik (z. B. lineare Gleichungssysteme, Vektoren und Matrizen, Differential- und Integralrechnung, Matrixfaktorisierungen, mehrdimensionale Analysis),
  • Chemie (z. B. Atombau, Bindungen, chemische Reaktionen, Metalle, Nichtmetalle, organische Chemie),
  • Physik (z. B. Mechanik, Elektrizitätslehre, Optik).

 Parallel dazu vertiefen sich die Studierenden in die Grundlagen der 

  • Elektrizitätslehre (Grundlagen der Antriebstechnik sowie der Elektronik),
  • Technische Mechanik (ruhende Körper in der Statik und der Elastostatik, zeitunabhängige Verformungen und Beanspruchungen),
  • Informationstechnik (Verknüpfung der Grundlagen der Elektrotechnik mit denen der Informatik zur Lösung von Problemen des Maschinen- und Anlagenbaus),
  • CAD und Maschinenzeichnen (Erstellung, Verständnis und Analyse von technischen Zeichnungen),
  • Modellierung von Unsicherheiten und Daten im Maschinenwesen (Wahrscheinlichkeitsrechnung, Durchführung von statistischen Tests, Beschreibung ingenieurwissenschaftlicher Probleme in Präsenz von Unsicherheiten),
  • Soft Skills im studentischen Umfeld (Workshops zum Einstieg ins Studium und zur zielführenden Organisation des Studienalltages.

 Im 3. und 4. Semester werden auf Basis dieser Grundlagen, Kenntnisse in

  • Mathematik (Fourierreihen sowie Fourier- und Laplacetransformationen, Differentialgleichungen und Integraltransformationen),
  • Technischer Mechanik (kinematischen Systeme),
  • Regelungstechnik (Anwendung der mathematischen Kenntnisse auf die Beschreibung von Stabilität oder Dämpfung sowie Amplituden- und Phasenfrequenzgänge),
  • Werkstoffkunde (z. B. Klassifizierung von Werkstoffen, Eigenschaften von Werkstoffen),
  • Maschinenelemente (z. B. Festigkeits- und Auslegungsberechnungen, Konstruktion eines Getriebes),
  • Fluidmechanik (z. B. Verhalten flüssiger und gasförmiger Medien, Erhaltungsgesetze für Masse, Impuls und Energie),
  • Thermodynamik (z. B. Hauptsätze der Thermodynamik, Zustandsbeschreibungen, Kreisprozesse),
  • Wärmetransportphänomene (z. B. Wärmetransportmechanismen, Berechnung von Wärmeströmen)

vermittelt. Während das viersemestrige Grundlagenstudium aus Pflichtmodulen besteht, sind im 5. und 6. Semester mit Ausnahme der Module "Mathematische Tools" (Übersetzung ingenieurwissenschaftlicher Fragestellungen in mathematische Probleme und deren Lösung durch anwendungsnahe Modellierung) und "Bachelor's Thesis mit wissenschaftlich Arbeiten" nur Wahlmodule im Angebot.

Welche Fähigkeiten erwerben Sie?

Im grundlagenorientierten Teil des Studiums werden die Studierenden zunächst in die klassischen Naturwissenschaften Physik und Chemie sowie in die Mathematik und die Technische Elektrizitätslehre eingeführt. Zentral ist hierbei, ein Verständnis der wesentlichen Grundkonzepte der jeweiligen Disziplin zu erlangen, so dass die Studierenden selbständig in der Lage sind, entsprechende Prozesse sowohl qualitativ als auch mathematisch-quantitativ zu beschreiben und Gesetze beziehungsweise Formeln auf definierte Problemstellungen anzuwenden.

Ergänzt und ausgebaut wird dies durch maschinenbauspezifische Grundlagenfächer wie Technische Mechanik, Maschinenzeichnen, Maschinenelemente sowie die Informationstechnik. An Hand der Technischen Mechanik wird den Studierenden die Fähigkeit vermittelt, zunächst auf abstrakt mathematischem Niveau mechanische Fragestellungen in ingenieurwissenschaftlichen Problemen selbstständig zu formulieren und zu lösen. Im Rahmen der Grundlagen Maschinenzeichnen und Maschinenelemente werden diese Kenntnisse nun auf komplexe Technische Zeichnungen übertragen, so dass die Studierenden in der Lage sind, Lösungen für eine fertigungs-, belastungs- und montagegerechte Konstruktion von Bauteilen zu erarbeiten, passende Maschinenelemente auszuwählen und auszulegen sowie mittels CAD-Systemen darzustellen. Neben der Vermittlung von elementaren Grundlagen der Informationstechnik (z. B. Rechnerarchitektur) sind die Studierenden ferner fähig, Echtzeitsysteme für vorgegebene Steuerungssysteme zu bestimmen und zu analysieren sowie in der Programmiersprache C den zugehörigen Programmcode zu entwerfen. Übergeordnet wird auf Basis der Wahrscheinlichkeitsrechnung die Fähigkeit ausgebildet, ingenieurwissenschaftliche Probleme unter Berücksichtigung von Unsicherheiten zu modellieren.

Abgeschlossen wird das Grundlagenstudium mittels der Module Werkstoffkunde, Regelungstechnik, Fluidmechanik sowie Thermodynamik und Wärmetransport. Hier lernen die Studierenden unter Rückgriff auf das im ersten Studienjahr Erarbeitete, anhand konkreter Materialanforderungen eine Vorauswahl an geeigneten Werkstoffen zu treffen sowie definierte Werkstoffeigenschaften zu entwickeln. Darüber hinaus verstehen die Studierenden des Studiengangs nun, eine Maschine als thermodynamisches System zu beschreiben und können das System im Hinblick auf die dort stattfindende Wärmeübertragung analysieren sowie bewerten. Sie besitzen ferner die Fähigkeit zur Analyse technischer Strömungen und haben ein phänomenologisches Verständnis der Effekte von Reibung und Turbulenz entwickelt. Fähigkeiten zur Beschreibung, Analyse und Auslegung dynamischer aktiv beeinflusster Systeme werden in der Regelungstechnik intensiv geschult. Mit diesen fundierten Kenntnissen bezüglich der wissenschaftlichen Prinzipien, Theorien und Methoden sind die Studierenden in der Lage, spezifizierte Probleme des Maschinenbaus mit eindeutigem Lösungsweg erfolgreich zu bearbeiten.

Detaillierte Informationen zum Bachelorstudiengang Maschinenwesen (Ziele, Qualifikationsprofil...) finden Sie in der Studiengangdokumentation.

Auslandsaufenthalt während des Studiums

Auslandsaufenthalt

Sie wollen einen Teil Ihres Studiums im Ausland absolvieren? Dann bewerben Sie sich für einen Austauschplatz an einer der zahlreichen Partneruniversitäten der TUM. Ins Ausland zum Praktikum? Auch hierfür gibt es an der TUM Unterstützungsangebote.

Vorpraktikum

Vorpraktikum zum Studienstart

Studienanfängerinnen und Studienanfänger benötigen zum Studienstart im Oktober den Nachweis über ein mindestens 8-wöchiges Vorpraktikum. Ziel des Praktikums ist es, Erfahrungen in der Fertigung und Produktion, in industriellen Betrieben und im Umgang mit Kolleginnen, Kollegen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu sammeln.

  • Alle Informationen zur Gestaltung und zu Inhalten des Praktikums finden Sie in den Praktikumsrichtlinien.
  • In begründeten Ausnahmefällen wie z. B. Auslandsaufenthalten oder Bundesfreiwilligendienst kann das Praktikum gestundet und auf die vorlesungsfreie Zeit (nach dem ersten Semester) verschoben werden. Der Stundungsantrag ist beim Praktikumsamt zu stellen.
  • Die Anerkennung von Berufsausbildungen, HTL- oder sonstigen Abschlüssen sowie Stundungsanträge sollten bereits vor der Immatrikulation mit dem Praktikumsamt besprochen werden.
  • Offene Fragen werden Ihnen im PDF zu FAQ Praktikumsamt beantwortet.

Als Hilfestellung bei Ihrer Suche nach einer Praktikumsstelle finden Sie nachfolgend eine Übersicht mit Firmen, die in der Vergangenheit bereits Vorpraktika für Studierende angeboten haben. Selbstverständlich können Sie sich auch an jede andere Firma wenden, die ein Praktikum gemäß unseren Richtlinien anbietet.

Anerkennung des Vorpraktikums

Informationen zur Anerkennung des Vorpraktikums und zum Studienstart.

Bewerbung, Zulassung und Immatrikulation

Von der Bewerbung bis zum Studienstart

Bewerbung

Studienstart

Infos zum Studienstart (z. B. zur Anerkennung des Vorpraktikums) sind auf der Studienstartseite für Studierende.

Details zu unserem Eignungsfeststellungsverfahren

Voraussetzung für eine Zulassung zum Studium ist ein erfolgreiches Durchlaufen des Eignungsfeststellungsverfahrens auf Basis einer vollständigen Bewerbung. Alle Bewerberinnen und Bewerber, die im Zuge dieses Verfahrens ihre Eignung nachweisen, werden zum Studium zugelassen.

Es wird eine Bewertung anhand

  • der Durchschnittsnote der Hochschulzugangsberechtigung (z. B. Abitur),
  • fachspezifischer Einzelnoten (Mathematik, Deutsch und mindestens eine bis zur Erlangung des Abiturs fortgeführte Naturwissenschaft oder Informatik) und
  • außerschulischer Qualifikationen (z. B. Lehre, Praktika, Teilnahme an Wettbewerben, ...) durchgeführt.

In der Abbildung unten sehen Sie den zeitlichen Ablauf dieses Verfahrens am Beispiel der allgemeinen Hochschulreife (Abitur).

  • Sehr gute Bewerberinnen und Bewerber werden direkt zugelassen.
  • Alle, die das Abitur mit einer Gesamtnote im Bereich von ca. 2,0 bis ca. 2,6 bestanden haben, werden zu einem Auswahlgespräch eingeladen. Im Rahmen dieses Gesprächs haben die Kandidatinnen und Kandidaten die Möglichkeit, ihre Gesprächspartnerinnen und -partner von ihrer Eignung für das Maschinenwesen-Studium zu überzeugen.
  • Bewerberinnen und Bewerber mit einer Gesamtnote über ca. 2,6 werden direkt abgelehnt. 

Bitte beachten Sie: Sollte eine oder mehrere fachspezifische Einzelnoten nicht im Zeugnis ausgewiesen sein, müssen Sie trotz eines sehr guten Abiturs in das Gespräch.

Details zum Verfahren (auch für Bewerberinnen und Bewerber mit anderen Hochschulzugangsberechtigungen) entnehmen Sie bitte der Satzung über die Eignungsfeststellung.

Weitere Hinweise zum Eignungsfeststellungsverfahren

 

Das Motivationsschreiben

Ein wesentlicher Bestandteil des Antrags auf Eignungsfeststellung ist Ihre schriftliche Begründung für die Wahl des Studiengangs und für die Wahl der Technischen Universität München als Hochschule. Dieses Motivationsschreiben soll einen Umfang von maximal zwei Seiten haben und muss in deutscher Sprache verfasst sein. Insbesondere für ein evtl. stattfindendes Eignungsfeststellungsgespräch bildet es eine wichtige Grundlage.

Es muss - wie Sie mit Ihrer Unterschrift auf dem Antragsformular bestätigen - selbstständig und ohne Hilfe anderer angefertigt werden. Sie sollen darin unter anderem auch darlegen, auf Grund welcher Fähigkeiten, spezifischen Begabungen, Interessen und Berufsvorstellungen Sie sich für den angestrebten Studiengang an der Technischen Universität München besonders geeignet halten. Dazu können auch weitere Informationen zu Ihrem persönlichen Werdegang oder speziellen Qualifikationen wie beispielsweise außerschulische Engagements beitragen (bitte Nachweise beilegen).

 

Das persönliche Gespräch

In der zweiten Stufe des Eignungsfeststellungsverfahrens werden Sie zu einem persönlichen Gespräch mit einem Professor/einer Professorin der Fakultät für Maschinenwesen eingeladen. Hier wird gemäß den Kriterien Durchschnittsnote im Zeugnis und Bewertung im Gespräch über eine Eignung für das angestrebte Studium entschieden.

Das Gespräch findet am Standort Garching der Technischen Universität München statt und hat eine Dauer von etwa 20 Minuten. Es soll zeigen, ob Sie das Ziel des Studiengangs mit seiner forschungsorientierten Ausrichtung auf wissenschaftlicher Grundlage selbstständig und verantwortungsbewusst erreichen können.

Das Gespräch (siehe Details in der Satzung) erstreckt sich auf

  • Mathematische Kenntnisse, die zur Lösung ingenieurwissenschaftlicher Problemfelder angewendet werden können,
  • Kenntnisse aus den Bereichen Technik und Naturwissenschaften und die Fähigkeit, gängige Konzepte und Begriffe für ingenieurwissenschaftliche Problemfelder anzuwenden,
  • Fähigkeit, Kenntnisse aus methodisch grundunterschiedlichen Fächerkulturen für eine interdisziplinäre Problemlösungsstrategie zu kombinieren,
  • studiengangrelevante außerschulische Qualifikationen,
  • Sprachkompetenz.

Bitte beachten Sie, dass

  • fachwissenschaftliche Vorkenntnisse nicht entscheiden, es sei denn, Sie bewerben sich für ein höheres Fachsemester,
  • Sie im Gespräch den Eindruck bestätigen müssen, dass Sie für den angestrebten Studiengang geeignet sind,
  • Ihnen der Termin des Gesprächs per E-Mail mitgeteilt wird und verpflichtend ist,
  • kein Anspruch auf einen Wunschtermin oder auf Verschiebung des zugeteilten Termins besteht.

Termine und Fristen

  • Das Bewerbungsportal wird jeweils ca. zwei Monate vor Bewerbungsschluss freigeschalten.
  • Bewerbungsschluss für Studienbeginn im Wintersemester: 15.07.
  • Bewerbungsschluss für Studienbeginn im Sommersemester: 15.01. (nur bei einem Wechsel der Hochschule oder des Studiengangs und einem Einstieg in ein höheres Fachsemester)
  • Termine für das Auswahlgespräch:
    • Dienstag, 30. Juli 2019
    • Mittwoch, 31. Juli 2019
    • Donnerstag, 01. August 2019
    • Dienstag, 06. August 2019
    • Mittwoch, 07. August 2019
    • Donnerstag, 08. August 2019
    • Mittwoch, 11. September 2019
    • Donnerstag, 12. September 2019
  • Studienbeginn und Vorlesungszeit

Kurz zusammengefasst: Die Fakten zum Bachelorstudiengang Maschinenwesen

  • Studienbeginn für Studienanfängerinnen und -anfänger nur im Wintersemester möglich
  • Abschluss: Bachelor of Science (B.Sc.)
  • Unterrichtssprache: Deutsch
  • Hauptstudienort: Garching bei München
  • Regelstudienzeit: 6 Semester
  • 8-wöchiges Vorpraktikum (Fertigungspraktikum) vor Studienbeginn (bis Anfang Oktober) notwendig
  • Studienfinanzierung und Beiträge
  • Vollzeitstudium
  • 1. bis 4. Semester Grundlagenstudium mit vorgegebenem Stundenplan
  • Spezialisierung im 5. und 6. Semester möglich
  • Auslandsaufenthalt möglich

Flyer zum Studiengang herunterladen