Alternative Bedienkonzepte

Auftraggeber: BMW

Kurzbeschreibung: Automatisierte Fahrzeuge werden in naher Zukunft weiterhin Eingriffe durch den Nutzer benötigen, um eine optimierte individuelle Mobilität gewährleisten zu können. Hierbei sind zwei Arten von Eingriffen zu unterscheiden: Auf der einen Seite wird das System Eingriffe anfordern, um maximale Sicherheit gewährleisten zu können, und auf der anderen Seite wird der Nutzer Eingriffe anfordern, da die Automatisierung seine Bedürfnisse nicht allein erfüllt. Im Rahmen dieses Projektes werden alternative Bedienkonzepte erforscht, die diese Eingriffe ermöglichen und optimieren. Im Zentrum der Untersuchungen steht dabei der Nutzer und dessen Bedürfnisse, um eine maximale User Experience erzielen zu können.

Forschungsfeld: Automatisiertes Fahren, HMI, Bedienkonzepte, User Experience

Ansprechpartner: Lorenz Steckhan

Projektzeitraum: 02/2020 - 01/2023

@City

Projekttyp: Gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Kurzbeschreibung: @CITY generiert ein neues, automatisiertes Fahrerlebnis für das sichere, stressfreie, effiziente und komfortable Fahren in der Stadt. Automatisierte Fahrzeuge und intelligenter Verkehr sind die zentralen Elemente für den Stadtverkehr der Zukunft. Automatisierte Fahrzeuge bieten dem Fahrer in allen Situationen höchstmöglichen Unterstützungsgrad. Die Interaktion zwischen Fahrzeug und Fahrer, aber auch zwischen Fahrzeug und Fußgängern bzw. Radfahrern z.B. an Kreuzungen und Kreisverkehren trägt zu verbessertem Verstehen bei. @CITY automatisiert das Fahren in der Stadt und generiert somit einen Mehrwert nicht nur für den Fahrer, sondern für andere Verkehrsteilnehmer.

Forschungsfeld: Automatisiertes Fahren

Ansprechpartner: Alexander Feierle, Michael Rettenmaier

Projektzeitraum: 09/2017 - 08/2021

@City AF

Projekttyp: Gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Kurzbeschreibung: Automatisierte Fahrzeuge und intelligenter Verkehr sind zentrale Elemente für den Stadtverkehr der Zukunft. Automatisierte Fahrzeuge sollen dem Fahrer bzw. den Passagieren in allen Situationen eine zuverlässige, sichere und komfortable Fahrt ermöglichen. Die Interaktion zwischen Fahrzeug und Fahrer, aber auch zwischen Fahrzeug und Fußgängern oder Radfahrern z.B. an Kreuzungen und Kreisverkehren ist grundlegend für eine sichere Fahrt und setzt ein solides Situationsverständnis voraus. @CITY generiert die Grundlagen für das sichere, stressfreie, effiziente und komfortable Fahren in der Stadt dank neuartiger, automatisierter Fahrfunktionen – mit einem Mehrwert nicht nur für den Fahrer, sondern für alle Verkehrsteilnehmer.

Forschungsfeld: Automatisiertes Fahren

Ansprechpartner: Niklas Grabbe, Michael Rettenmaier, Oliver Winzer

Projektzeitraum: 07/2018 - 06/2022

Beanspruchungs- und kompetenzorientierte Mitarbeitereinsatzplanung (BeKoMi)

Projekttyp: Gefördert durch die Bayerische Forschungsstiftung

Kurzbeschreibung: Im Rahmen des Forschungsprojekts BeKoMi soll ein neuer Ansatz zur Arbeitsplatzrotation für eine Montagelinie bei der MAN Truck & Bus AG entwickelt werden, der neben der physischen und psychischen Belastung der Arbeitsplätze auch die Beanspruchung der MitarbeiterInnen im Kontext der Arbeitsaufgabe berücksichtigt. In einem Simulationsmodell werden beanspruchungsorientierte Rotationspläne sowie Schichtzusammensetzungen simuliert und anschließend mit Hilfe von Smart Devices operativ umgesetzt.

Forschungsfeld: Produktionsergonomie

Ansprechpartner: Sarah Weiler​​​​​​​, Caroline Adam

Projektzeitraum: 02/2019 - 12/2021

Bestimmungsgemäßer Gebrauch beim hochautomatisierten Fahren

Auftraggeber: BMW

Kurzbeschreibung: Während einer hochautomatisierten Fahrt (SAE Level 3) muss der Nutzer sicherstellen, dass die Fahrfunktion bestimmungsgemäß verwendet wird. Die Bewertung, ob die Voraussetzungen für einen korrekten Gebrauch des Systems vorliegen, setzt allerdings ein angemessenes Verständnis des Nutzers zur Funktionalität und den Grenzen des Systems voraus. Um dies zu gewährleisten, wird in diesem Projekt untersucht, wie Wissen um die hochautomatisierte Fahrfunktion angemessen vermittelt und über die Zeit aufrechterhalten werden kann.

Forschungsfeld: Automatisiertes Fahren

Ansprechpartner: Bianca Biebl, Annika Boos, Birte Emmermann

Projektzeitraum: 04/2019 - 11/2020

CADJapanGermany: HF

Projekttyp: Gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung

Kurzbeschreibung: Die nächste Etappe der Forschung und Entwicklung im Bereich Human Factors werden vom interkulturellen Austausch über drei Hauptthemen profitieren, die sich auf verschiedene Automatisierungsebenen konzentrieren (bis zu Stufe 4) und für eine erfolgreiche Einführung der Automatisierung in städtischen und vorstädtischen Szenarien von hoher Relevanz sind. Die Themen externe Kommunikation, allgemeine und berufliche Bildung, Interaktion und Transition (Wechsel zwischen Automationsstufen) können in hohem Maße von interkulturellen Unterschieden betroffen sein und werden in dem Verbundprojekt CADJapanGermany: HF vertieft untersucht. Daher würde die Forschung von methodischen Standards, einem gemeinsamen Verständnis von Nutzungsszenarien, interkulturellen Vergleichen und der Identifizierung von Invarianzen für eine mögliche Standardisierung profitieren. Das japanisch-deutsche Konsortium verfolgt diese Ziele mittel- und langfristig im Hinblick auf die technischen und gesellschaftlichen Entwicklungen.

Forschungsfeld: Automatisiertes Fahren

Ansprechpartner: Burak Karakaya, Luis Kalb

Projektzeitraum: 09/2019 - 08/2022

COVID 19 Lessons Learned

Projekttyp: Gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung

Kurzbeschreibung: Im Rahmen des einjährigen Forschungsprojekts führt der Lehrstuhl für Ergonomie in Kooperation mit dem MCTS, der GOV, der TU Dresden und der RWTH Aachen eine Bestandsaufnahme der betrieblichen Maßnahmen und Veränderungen durch, die sich während der COVID-19-Pandemie etabliert haben. Aus einer Analyse von Best Practices ausgewählter Tätigkeiten sollen Vorschläge für Transferpotentiale für die Zeit nach COVID-19 identifiziert und Empfehlungen für ähnliche Tätigkeiten in anderen Branchen abgeleitet werden. Die Forschungsergebnisse sollen Aufschluss darüber liefern, inwieweit sich während der COVID-19-Pandemie positive Veränderungen mittel- und langfristig in einer zukünftigen Arbeitswelt etablieren können und auch branchenübergreifend transferieren lassen.

Forschungsfeld: Arbeitswissenschaft

Ansprechpartner: Caroline Adam

Projektzeitraum: 06/2020 - 05/2021

DELFIN - Dynamische Evaluierung von Fahrzeuginsassen

Projekttyp: Gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung

Kurzbeschreibung: Für die Gestaltung und Bewertung des Fahrzeuginnenraums kommen digitale Menschmodelle mit Fokus auf den Fahrerplatz zum Einsatz. Da die Insassen dynamisch mit dem Fahrzeug interagieren, sind entsprechende Bewegungsstudien für die ergonomische Absicherung notwendig. Daher soll in dem Vorhaben DELFIN die Technologie zur Simulation von Bewegungen von Fahrzeuginsassen in das digitale Menschmodell RAMSIS implementiert werden.

Forschungsfeld: Anthropometrische Fahrzeugauslegung

Ansprechpartner: Martin Dorynek

Projektzeitraum: 05/2019 – 04/2022

Entwicklung methodischer Guidelines für WoOz-Studien

Projekttyp: Industriekooperation (INI.TUM)

Kurzbeschreibung: Untersuchungen mit Fahrzeuginsassen, die mit dem automatisierten Fahrzeug interagieren, sind bereits jetzt zu einem Zeitpunkt notwendig, an dem es noch keine automatisierten Serienfahrzeuge (SAE L3 und höher) und nur wenige automatisierte Versuchsfahrzeuge gibt. Daher wird verstärkt die WoOz-Methodik angewandt, um für Probandenstudien automatisiertes Fahren im realen Straßenverkehr zu simulieren. Aktuell unterscheidet sich die Durchführung dieser Studien jedoch stark voneinander, sodass die Ergebnisse schwer vergleichbar sind und eine schwankende wissenschaftliche Güte aufweisen. Daher sollen im Rahmen dieses Projektes Guidelines für WoOz-Studien zur Simulation des automatisierten Fahrens entwickelt werden.

Forschungsfeld: Automatisiertes Fahren, WoOz, Methodikentwicklung

Ansprechpartner: Andrea Scheiter

Projektzeitraum: 12/2018 - 12/2021

Ergonomie für Schulen: Der Ergonomiemesskoffer

Projekttyp: Förderung durch die TÜV SÜD Stiftung & die TÜV SÜD Auto Service GmbH/Kooperation mit dem Susanne-Klatten-Stiftungslehrstuhl der TUM School of Education

Kurzbeschreibung: In dem Projekt erfahren Schülerinnen und Schüler die Wirkung ergonomischer Faktoren auf ihre direkte Umwelt und lernen, diese mithilfe wissenschaftlicher Messmethoden zu analysieren und auf dieser Basis ihr Klassenzimmer bzw. ihre Lernumgebung eigeninitiativ zu gestalten. Zur Verfügung stehen professionelle Messkoffer. Die TUM entwickelt die didaktische Gesamtkonzeption und evaluiert den Erfolg des Projekts.

Forschungsfeld: Optimierung einer didaktischen Gesamtkonzeption, Förderung des Interesses für Technik, motivationsunterstützende Aufgabenstellungen, Evaluationsverfahren

Ansprechpartner: Carmen Aringer-Walch

Projektzeitraum: 01/2013 - 05/2018

IMAGinE – Intelligente ManöverAutomatisierung – kooperative Gefahrenvermeidung in Echtzeit

Projekttyp: Gefördert durch Mittel des Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Kurzbeschreibung: Im Verbundprojekt IMAGinE werden neue, innovative Assistenzsysteme für das kooperative Fahren der Zukunft entwickelt. Kooperatives Fahren bedeutet, dass Fahrzeuge und Infrastruktur mittels automatischen Informationsaustauschs intelligent miteinander agieren und geplante Manöver ermöglichen oder erleichtern. Dadurch können kritische Situationen vermieden oder entschärft werden und das Fahren wird somit sicherer. Um diese Vision zu verwirklichen, stellt sich IMAGinE der Bewältigung technologischer Herausforderungen wie zum Beispiel die Entwicklung neuer Standards zur automatischen Informationsübermittlung zwischen Fahrzeugen und Infrastruktur, aber auch die Abstimmung und Entscheidungsfindung zwischen intelligenten Systemen und dem Menschen. IMAGinE vereint ein Konsortium von zwölf führenden Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Straßenbetreibern in Deutschland, die gemeinsam die Forschungs- und Entwicklungsarbeiten realisieren.

Forschungsfeld: Kollektive Perzeption, Kooperative Funktionen, Kommunikationsmechanismen für kooperatives Fahren

Ansprechpartner: Jakob Reinhardt, Lorenz Prasch

Projektzeitraum: 09/2016 - 05/2022

Informationsanzeigekonzept zur Verfügbarkeit automatisierter Fahrfunktionen

Projekttyp: Industriekooperation (INI.TUM)

Kurzbeschreibung: Im Rahmen des Projektes wird ein Informationsanzeigekonzept gestaltet, das Nutzern Informationen über die Verfügbarkeit automatisierter Fahrfunktionen vermittelt. Diese Informationen sollen auf die mentalen Modelle so einwirken, dass eine sinnhafte und zufriedenstellende Verwendung der Automation gewährleistet wird.

Forschungsfeld: Automatisiertes Fahren

Ansprechpartner: Simon Danner

Projektzeitraum: 10/2018 - 09/2021

INSAA – Insassensimulation in automatisierten Automobilen

Projekttyp: Gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung

Kurzbeschreibung: INSAA bereitet das digitale Menschmodell RAMSIS auf den Einsatz in der Auslegung von Innenräumen hochautomatisierter Fahrzeuge vor. Die Automation der Fahraufgabe erlaubt es dem Fahrer temporär zum Insassen zu werden und fahrfremden Tätigkeiten nachzugehen. Sobald die Automation eine Systemgrenze erreicht, muss der Insasse die Fahraufgabe wieder aufnehmen. Das Fahrzeug muss diese beiden Zustände und den Übergang zwischen Ihnen zulassen. In enger Zusammenarbeit mit der Human Solutions GmbH und der Simi Reality Motion Systems GmbH erhebt und modelliert der Lehrstuhl für Ergonomie Haltungs- und Bewegungsdaten, um Entwicklern ein Werkzeug für diese Auslegung zur Verfügung zu stellen.

Forschungsfeld: Digitale Menschmodellierung

Ansprechpartner: Martin Fleischer

Projektzeitraum: 07/2018 – 06/2021

LEXO-FA

Projekttyp: Gefördert durch KME (Kompetenzzentrum Mittelstand GmbH)

Kurzbeschreibung: Der Markt für Exoskelette zur physischen Unterstützung von Mitarbeitern in Produktion und Logistik wächst kontinuierlich und eine Orientierung für potentielle Anwender innerhalb dieses Feldes wird zunehmend schwieriger. Im Rahmen des Projektes LEXO-FA (Guidelines für den Einsatz von Exoskeletten an gewerblichen Arbeitsplätzen zur Vermeidung von Fehleinsatz und für langfristige Akzeptanz) werden Guidelines erarbeitet, die klein- und mittelständische Unternehmen zukünftig dabei unterstützen sollen, die passenden Exoskelette für passende Arbeitsplätze auszuwählen, sowie diese gut und sicher in die Arbeitsumgebung einzuführen. Ein weiteres Ziel ist die Sensibilisierung für potentielle Herausforderungen von Seiten der Arbeitsplätze sowie der Systeme selbst.

Forschungsfeld: Exoskelette

Ansprechpartner: Christina Harbauer-Rieß, Sarah Weiler

Projektzeitraum: 10/2019 - 09/2021

Gebrauchstauglichkeits-MultilabStudie

Projekttyp/Auftraggeber: BMW AG

Kurzbeschreibung: Bedingt automatisierte Fahrfunktionen (SAE Level 3) stehen kurz vor der Markteinführung. Erste Versuche zur wiederholten und längeren Nutzung dieser automatisierten Fahrfunktionen zeigen, dass es neben Lerneffekten unter bestimmten Bedingungen zu Nutzungsproblemen, Fehlgebrauch der verschiedenen levels of automation und auch mode confusion kommen kann. Geeignete Human-Machine-Interfaces (HMIs) können diese Effekte nennenswert reduzieren. Forschungsergebnisse bezüglich Fragestellungen in diesem Zusammenhang basieren jedoch überwiegend auf Fahrsimulatorstudien. Die Validität von Ergebnissen aus Fahrsimulatorstudien wurde bisher für das neue Forschungsfeld nicht überprüft. Bislang fehlt zudem ein klares und systematisches Konzept zur methodischen Bewertung der Gebrauchstauglichkeit von Level 3 HMIs. Daher werden in diesem Projekt folgende Ziele verfolgt:

  • Validität von Fahrsimulatoren als Versuchsumgebung zur Beurteilung der Usability von Level 3 HMIs
  • Einfluss sozialer und kultureller Faktoren bei der Bewertung der Usability von Level 3 HMIs
  • Empfehlungen von Studiendesigns zur effizienten und sicheren Bewertung der Usability von Level 3 HMIs in realen Fahrversuchen

Forschungsfeld: Automatisiertes Fahren, Usability Level 3 HMI, Studiendesignkonzept

Ansprechpartner: Deike Albers, Niklas Grabbe

Projektzeitraum: 04/2019 - 03/2022

Multimodale Rückmeldungen für Insassen automatisierter Fahrzeuge

Projekttyp: Industriekooperation (INI.TUM)

Kurzbeschreibung: Verschiedene Automationslevel erfordern unterschiedliche Handlungen des Fahrers. Während der Fahrer in einigen Automationsleveln das System überwachen muss, kann er sich in anderen Leveln fahrfremden Tätigkeiten widmen. Rückmeldungen des Systems sind dabei unerlässlich, um den Fahrer in seinen Aufgaben zu unterstützen. Um den visuellen Sinneskanal des Fahrers zu entlasten, werden in diesem Projekt weitere Modalitäten wie auditiv oder vestibulär in einem multimodalen Rückmeldekonzept untersucht. 

Forschungsfeld: Automatisiertes Fahren, Mensch-Maschine-Schnittstelle

Ansprechpartner: Pia Wald

Projektzeitraum: 07/2019 - 06/2022

Nutzerzentrierte Auslegung automatisierter Fahrstreifenwechsel

Projekttyp: Industriekooperation (INI.TUM)

Kurzbeschreibung: Im Rahmen des Forschungsprojekts werden automatisierte Autobahnfahrten und insbesondere die automatisierte Durchführung von Fahrstreifenwechseln thematisiert. Im Hinblick auf einen hohen Fahrkomfort und das Wohlbefinden der Fahrzeuginsassen sollen geeignete Verhaltensweisen für automatisierte Fahrstreifenwechsel identifiziert werden.
Forschungsfeld: Automatisiertes Fahren, Fahrverhalten

Forschungsfeld: Automatisiertes Fahren

Ansprechpartner: Johannes Ossig

Projektzeitraum: 08/2019 - 07/2022

Objektivierung der Bewertung des thermischen Komforts

Projekttyp: Industriekooperation (INI.TUM)

Kurzbeschreibung: Entwicklung eines Modells zur objektiven Bewertung von Klimakomfort. Im Rahmen von Probandenstudien werden Korrelationen zwischen dem subjektiven Empfinden und objektiven Messungen durchgeführt.  

Forschungsfeld: Klimakomfort

Ansprechpartner: Andreas Rolle

Projektzeitraum: 11/2018 - 10/2021

Vom Menschen lernen - Für Menschen gestalten

Projekttyp: Gefördert durch DFG; in Kooperation mit der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und OFFIS

Kurzbeschreibung: Durch den Ausgleich menschlicher Limitationen tragen kooperative Automationssysteme besonders in komplexen und zeitkritischen Situationen zur Erhöhung der Sicherheit im Straßenverkehr bei. So kann beispielsweise die kognitive Belastung beim Navigieren von Kreuzungen unter Zeitdruck oder bei Ablenkung durch eine Nebenaufgabe reduziert werden. Darüber hinaus bieten Automationssysteme das Potential zur Kompensation visueller Beeinträchtigungen bei Fahrern und damit den Erhalt der Mobilität für eine wachsende Bevölkerungsgruppe. Daher soll im Rahmen des Projekts „Vom Menschen lernen – Für Menschen gestalten“ ein Automationssystem konzipiert und validiert werden, welches durch die Anpassung an individuelle Bedürfnisse und die Integration vertrauensförderlicher Maßnahmen perzeptive und kognitive Einschränkungen kompensieren kann.

Forschungsfeld: Automatisiertes Fahren, Interaktionskonzepte, Einschränkungen des Fahrers

Ansprechpartner: Bianca Biebl

Projektzeitraum: 08/2020 - 05/2023

Quick Check

Auftraggeber: bayme - Bayerischer Unternehmensverband Metall und Elektro e.V.

Kurzbeschreibung: Auf welche Weise können Unternehmen eine Einschätzung erhalten, wie zukunftsfähig ihre Produktion im Themenfeld Industrie 4.0 aufgestellt ist? Mit diesem Quick Check werden die Voraussetzungen und Anforderungen an Technik, Organisation und Mitarbeiter/innen vor dem Hintergrund der zunehmenden Digitalisierung beleuchtet. Die Unternehmen erhalten auf Basis eines Online-Tools und eines Vor-Ort-Termins Handlungsempfehlungen. Zudem ist ein anonymisierter Benchmark mit anderen Unternehmen auf Grundlage individueller Kriterien bspw. Unternehmensgröße möglich. 

Umfeld: Industrie 4.0

Ansprechpartnerin: Carmen Aringer-Walch

Projektzeitraum: 01/2017 -

RAMONA - Realisierung Automatisierter Mobilitätskonzepte im Öffentlichen Nahverkehr

Projekttyp: Gefördert durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur

Kurzbeschreibung: Durch den Einsatz von autonomen Bussen erhoffen sich Kommunen und Betreiber den öffentlichen Nahverkehr effizienter, sicherer und flexibler gestalten zu können. Neben Herausforderungen zur technischen Umsetzbarkeit solcher Systeme, sind Fragen ungeklärt wie automatisierte Mobilitätskonzepte in bestehende öffentliche Verkehrssysteme integriert werden können und wie die Fahrgäste auf diese Systeme reagieren.

Forschungsfeld: Interaktion zwischen automatisierten Fahrzeugen und anderen schwächeren Verkehrsteilnehmern, Anthropometrische Fahrzeugauslegung

Ansprechpartner: Ingrid Bubb, Sarah Weiler, Johannes Schwiebacher

Projektzeitraum: 07/2017 - 06/2020

SHAPE-IT

Projekttyp: EU - Marie Skłodowska-Curie Action (MSCA) Innovative Training Network (ITN)

Kurzbeschreibung: SHAPE-IT: Supporting the Interaction of Humans and Automated Vehicles: Preparing for the Environment of Tomorrow

Das übergeordnete Ziel dieses European Training Network (ETN) ist es, die schnelle und zuverlässige Entwicklung sicherer und nutzerzentrierter automatisierter Fahrzeuge (AVs) für städtische Umgebungen zu ermöglichen. Die Prozesse zur Integration der Automatisierung in den Verkehr waren in erster Linie technologieorientiert. Dabei wurde nicht ausreichend berücksichtigt, wie die Nutzer sowohl innerhalb als auch außerhalb der AVs mit diesen interagieren werden. Das Projekt begann im Oktober 2019 mit einer Laufzeit von vier Jahren und Partnern (Universitäten, Forschungsinstitute und Unternehmen) in ganz Europa. Zwei von insgesamt 14 Early Stage Researchers (ESRs) forschen am Lehrstuhl für Ergonomie.

Forschungsfeld: Automatisiertes Fahren, Mensch-Maschine-Interaktion

Ansprechpartner: Naomi Mbelekani

Projektzeitraum: 10/2019 - 09/2023

Sicheres Ausleiten bei BAG Standkontrollen

Auftraggeber: Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur vertreten durch die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)

Kurzbeschreibung: Bei Kontrollen durch das Bundesamt für Güterverkehr (BAG) werden LKW auf Autobahnparkplätze ausgeleitet. Bisher wurden die LKW von einem BAG-Kontrolleur, der sich auf der Autobahn aufgehalten hat, mittels Straßenkelle zum Abfahren aufgefordert. Aus Gründen der Arbeits- und Verkehrssicherheit soll eine technische Ausleitmethode entwickelt werden, bei der kein Kontrolleur die Autobahn mehr betreten muss. In diesem Rahmen findet u.a. eine Neugestaltung der LED-Ausleittafel sowie eine Evaluation und Verbesserung der Bediensoftware zur Steuerung und Überwachung des Ausleitprozesses statt.

Forschungsfeld: LKW Standkontrollen, Verkehrszeichen, Informationsverarbeitung, Software-Ergonomie

Ansprechpartner: Birte Emmermann, Christian Lehsing

Projektzeitraum:  10/2019 - 12/2020

SlideCoaster

Projekttyp: Gefördert durch Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand "ZIM"

Kurzbeschreibung: Im Projekt „SlideCoaster“ wird im Rahmen des Innovationsprogramms "ZIM" in Zusammenarbeit mit der wiegand.waterridesGmbH ein neuartiges Wasserrutschen-System entwickelt, das zusammen mit einem innovativen Bootkonzept ein neuartiges Wasserparkerlebnis bieten soll. Hierbei wird am Lehrstuhl für Ergonomie ein neues ergonomisches Sitzkonzept für ein optimales Beschleunigungsempfinden der Insassen entwickelt und untersucht.

Forschungsfeld: Anthropometrische Bootauslegung

Ansprechpartner: Manuel Kipp, Christina Harbauer

Projektzeitraum: 09/2019 – 04/2021

UNICAR agil

Projekttyp: Gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung

Kurzbeschreibung: Das Projektkonsortium, bestehend aus mehreren Universitäten mit unterschiedlichen Forschungsschwerpunkten, will durch die entwicklung einer modularen, skalierbaren Fahrzeugplattform einen bedeutenden Beitrag zur Bewältigung der Herausforderungen, die sich aus einem steigenden Mobilitätsbedarf und der fortschreitenden Urbanisierung ergeben leisten.

Forschungsfeld: Mensch-Maschine Interaktionen rund um ein autonomes Fahrzeug (eHMi, iHMI, Trajektorienwahrnehmung), Ergonomische Anforderungen an eine Leitwarte, Anthropometrische Fahrzeugauslegung Taxi

Ansprechpartner: Ingrid Bubb, Birte Emmermann, Johannes Schwiebacher, Manuel Kipp​​​​​​​

Projektzeitraum: 02/2018 - 01/2022